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Voß-Turnerinnen im Bundesfinale

25.05.2014

Am 07. Mai kämpfte die Schulmannschaft der Johann-Heinrich-Voß-Schule im Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in der Wettkampfklasse IV in Berlin und bestätigte ihre Leistungen aus dem Landesfinale.

Berlin - Die fünf Landessiegerinnen aus Schleswig-Holstein reisten bereits am 6. Mai nach Berlin, um gegen Schulmannschaften aus den anderen Bundesländern antreten zu können. Bei dieser Art von Wettkampf müssen Mannschaften, die auch gemischtgeschlechtlich antreten können (je nach Überzahl des Geschlechts zählt sie zu den Jungen- oder Mädchenmannschaften) zwei verschiedene Gerätebahnen, bestehend aus den Geräten Reck, Boden und Sprung bzw. Balken, Boden und Barren, turnen. Die dritte Gerätebahn beinhaltet drei Synchronübungen: Schattenrollen, Schatten-Hockwenden und Partnerübungen. Außerdem gibt es drei Sonderprüfungen: Standweitsprung, Stangen- bzw. Seilklettern und Staffellauf.  

Leider verletzte Magali sich bereits beim Einturnen und biss sich mit einem verdrehten Knie durch den Wettkampf.
Wie beim Landesfinale konnten die Mädchen beim Standweitsprung überzeugen. Obwohl sie ihre Leistungen um insgesamt knapp 1 Meter verringerten, belegten sie einen sehr guten 7. Platz in der Rangfolge der Bundesländer.
Auch beim Synchronturnen konnten die Schülerinnen aus Eutin ihre Leistungen abrufen und waren mit der Bewertung durch die Kampfrichter sehr zufrieden: 16,20 von 18 Punkten und damit Platz 10.
Auch an Gerätebahn A und vor allem Gerätebahn B zeigten die Voß-Schülerinnen sichere Übungen und erhielten sehr zufriedenstellende Wertungen: Emily erhielt 5,40, Helena 5,30 von jeweils 6 Punkten. Aber auch die Teilnehmer der anderen Bundesländer waren an diesen Gerätebahnen sehr stark und turnten die Übungen im Durchschnitt noch präziser als die Eutinerinnen.
Beim Stangenklettern war Luisa mit 5,87 sec. die schnellste Voß-Schülerin und auch Tabea mit 6,40 sec. vorne dabei.
Insgesamt gewannen sie den 14. Platz und gaben nur knapp den 13. Platz an das Bundesland Brandenburg.

Nach ihrem Wettkampftag feuerten die Eutinerinnen die Heikendorfer Turnerinnen bei ihrem Wettkampf in der Wettkampfklasse III an. Sie belegten einen sehr guten 8. Platz.
Eine Führung durch das Olympia-Stadion, eine Sightseeing-Tour, ein Musicalbesuch sowie ein Empfang in der schleswig-holsteinischen Landesvertretung füllten die wettkampffreien Tage.
Am Freitag Abend endete das Bundesfinale mit den Finalspielen des Rollstuhlbasketballs von „Jugend trainiert für Paralympics“, die zeitgleich in Berlin stattfanden, sowie einer gemeinsamen eindrucksvollen Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle, bei der die ersten drei Sieger aus den Sportarten Basketball, Badminton, Handball, Tischtennis, Goalball, Rollstuhlbasketball, Gerätturnen und Volleyball geehrt wurden.
Mit vielen neuen Erfahrungen und tollen Eindrücken reiste die Voß-Schulmannschaft am  Samstagmorgen nach Eutin zurück.