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Bericht vom Lawrence-Austausch

18.07.2015

Auch bei dem diesjährigen Lawrence Austausch gab es wieder jede Menge zu erleben, zu tun und vor allem zu zeigen. Denn dieses Jahr kamen die Amerikaner aus Lawrence, Kansas, zuerst zu uns. Und selbstverständlich haben wir versucht, Deutschland, Eutin und unsere Schule von der besten Seite zu zeigen.

All die Ausflüge und die vielen Treffen wären bestimmt nicht ohne die tatkräftige Unterstützung von Frau Wolfe (Deutsch-Lehrerin in Lawrence), Herrn Vollertsen (Vorsitzender des Vereins der Freunde von Lawrence) und Frau Billker (Englisch und Sport-Lehrerin an unserer Schule) so reibungslos, so erlebnisreich und so abwechslungsreich vorübergegangen.
Doch nun zum eigentlichen Aufenthalt der amerikanischen Austauschschüler selbst:
Alles fing an, als ein jeder Teilnehmer aus Eutin erfuhr, wer sein Austauschpartner sein wird. Mit viel Vorfreude, Neugier und Spannung machte man sich an den ersten Schriftverkehr mit seinem Austauschpartner.
Als dann endlich Ende Mai die amerikanischen Austauschschüler am Flughafen angekommen waren, ging es auch schon los. Die ersten gemeinsamen Treffen, eine offizielle Begrüßung im Rathaus und auch der erste Ausflug nach Lübeck standen direkt vor der Tür. Besonders schön: Die deutschen Teilnehmer aus dem letzten Jahr waren auch dabei. Sie waren eine große Hilfe. Mehr als man sich je hätte vorstellen können.
Kulturelle Unterschiede amüsierten beide Seiten gleichermaßen. Ausgesprochen lustig war es mit den amerikanischen Austauschschülern über amerikanisches Essen und diesbezügliche Riten zu reden. Heraus kam, dass viele  unserer deutschen Gerichte „amerikanisiert“ sind, aber definitiv einen, wenn nicht „den“, deutschen „touch“ nicht verloren haben. Wiener Schnitzel, wenn auch nicht Ur-Deutsch war doch ein ganz anderes, aber trotzdem sehr geliebtes, Gericht. Nichtsdestotrotz fanden auch Döner und Currywurst Anklang.  
Nachdem wir dann in Lübeck, Hamburg, Schleswig, die amerikanische Austauschschüler alleine in Berlin, und auch einige  an der Nordsee gewesen waren,  waren die vier Wochen auf einmal vorüber. Eigentlich schade, da alle sehr viel Spaß hatten. Und da merkte man doch auf einmal, dass sich bereits so etwas wie eine Freundschaft aufgebaut hatte, die man nicht so gerne wieder hergeben will. Aber wozu gibt es denn die Fortsetzung im September/Oktober in Lawrence selbst...

A. Schmidt