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Toller Erfolg beim Staffelmarathon auf Helgoland

16.06.2015

Anders als in den vergangenen drei Jahren konnte sich in diesem Jahr unsere Schule endlich einmal wieder für das große Landesfinale des Staffelmarathons qualifizieren.

Beim Kreisausscheid Ende April in Bad Malente hatten sich drei Mädchen (Zoe, Zoe, Madita) und drei Jungen (Jannes, Bjarne, Konrad) mit sehr guten Zeiten für das große Finale auf Helgoland empfohlen. Zusammen mit Herrn Lux als Elternteil und Herrn Habeck als Lehrkraft bildeten sie eine Mannschaft, in der sich acht Läufer die Marathondistanz von 42,195 km teilten und die gegen 24 andere Teams aus allen Kreisen des Landes antreten wollte.
Unsere kleine Reise begann am frühen Freitagmorgen und es dauerte bis zum Mittag, ehe wir die Insel erreichten. Eine Streckenbegehung am Nachmittag zeigte, dass die Insel zwar nicht sonderlich groß, aber die Strecke durchaus anspruchsvoll ist. Einige Mannschaften machten sogar noch eine Trainingsrunde. Da aber zu viel Ehrgeiz schon mal die Leistung beeinträchtigt, gingen wir lieber ins Freibad, denn die Sonne schien prächtig. In der Nordseehalle gab es abends eine große Nudelparty mit allen Mannschaften und auch noch ein wenig Kulturprogramm, aber das und den Lärm in der Halle schenkten wir uns und verbrachten den Abend lieber ungestört am Strand – Ausschau haltend nach Seehunden.
Beim Start des großen Laufes hielten sich Jannes und Bjarne, unsere Startläufer erst einmal höflich zurück und stellten sich im  Feld hinten an. Da ohnehin alle Starter viel zu schnell loslaufen würden, war das auch gar keine schlechte Taktik. Am Ende ihrer Runde übergaben sie mit richtig guten Zwischenzeiten an Herrn Habeck und Zoe, die wiederum auf Konrad und Herrn Lux wechselten. Und nachdem auch die dritten Läufer der beiden Riegen ihre Runden mit tollen Zeiten absolviert hatten, war eine gute Gesamtplatzierung durchaus möglich. Es mussten nur noch Madita und die andere Zoe ihre Runden schaffen, ohne zu viel Zeit zu verlieren. Als sie ins Ziel einliefen – der Sprecher erwähnte die Voß-Schule Eutin gerade zum vierten oder fünften Mal –, hatten sie nicht nur keine Zeit verloren, sondern waren sogar schneller, als vorher erwartet werden konnte. Ein kurzer Überschlag der einzelnen Zeiten ergab zur Freude der SchülerInnen, dass Herr Habeck das Eis ausgeben musste, das er für eine Gesamtzeit von unter 03h15min ausgelobt hatte. Blieb nur noch abzuwarten, für welche Platzierung die tolle Zeit von etwa 03h10min reichen würde. Top 10? Oder sogar noch ein wenig besser? Bei der Siegerehrung wurden alle Mannschaften der Reihe nach geehrt und erst als es um den 5. Platz ging, fiel der Name unserer Schule. Das war um so viel besser, als zu erwarten war, dass die Freude natürlich – nicht nur bei den SchülerInnen – riesengroß war.
Von der Rückfahrt gibt es kaum mehr zu berichten, als dass die See wieder sehr ruhig war, die Sonne immer noch schien und wir die erste Hälfte des Champions-League-Finales verpassten. Die Fachschaft Sport dankt noch einmal Herrn Lux für seine Bereitschaft, unsere Staffel für Helgoland zu verstärken!
D. Habeck