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Studienfahrt der Q2b nach Sevilla

16.10.2017

Die Kursfahrt vom 12.-19. September nach Sevilla war sehr schön. Die Abwechslung von Kultur und Freizeit war sehr gut abgestimmt, wodurch man auch die Zeit für individuelle "Entdeckungstouren" durch die Stadt hatte.

Einen besonderen Moment der Fahrt hervorzuheben, fällt mir schwer, da man viele schöne Erfahrungen gemacht hat. Jedoch stechen einige dennoch hervor. Selbst wenn man nicht so begeistert von Kirchen ist, wird man von "La Giralda y La Cathedrale", eines der Wahrzeichen von Sevilla, begeistert sein. Die Giralda ist ein im Jahre 1196 errichtetes ehemaliges Minarett der Hauptmoschee von Sevilla. Es wurde im Baustil der Abmohaden (muslimische Gruppe) gebaut. Nach der Rückeroberung Spaniens im Jahre 1492 durch die Christen wurde die Moschee zerstört und eine Kathedrale errichtet. Heutzutage ist die Giralda der Glockenturm der Kathedrale von Sevilla. Der Ausblick vom Turm ist einfach atemberaubend. Durch die unterschiedlichen Baustile und den Einfluss von verschiedenen Religionen steht die Giralda vor allem für Toleranz, Offenheit und Frieden.


Die Kathedrale ist aber auch sehr beeindruckend mit ihrem Goldschatz, der riesigen Orgel und dem Grab von Christoph Kolumbus. Sie ist die größte gotische Kirche Spaniens und eine der größten der Welt! Des Weiteren besitzt sie 5 Kirchenschiffe und hat eine Länge von 115m sowie eine Breite von 76m. Glück hatten wir auch mit dem Wetter, einfach nur Sonne und Wärme, zu herrlich. Dazu dann auf „Las Setas“ (übersetzt "die Pilze" ) zu stehen und sich den Sonnenuntergang anzugucken ist wunderschön. Die „Pilze“ gelten als größte Holzkonstruktion der Welt.


Zur Kultur gehört natürlich auch der Tanz Flamenco, den wir uns auch anschauten, ein Tanz voller Leidenschaft und Temperament, so wie vieles in Sevilla. Die vielen Palmen und Grünflächen spendeten Schatten in der Mittagshitze. Natürlich darf man das spanische Essen nicht vergessen. Es war zu lecker, die Paella, die Tintenfischringe, die Tortillas, das Eis...


Der eine Tag in Cádiz war auch sehr gut durchplant. Zuerst ging es in die dortige Kathedrale und einen ihrer Türme. Mit Flipflops gar nicht so einfach. Oben angekommen wurde man jedoch für die Anstrengung mit einem tollen Rundumblick über die Stadt und auf den Atlantik belohnt.
Spanisch wurde natürlich auch jeden Tag gesprochen, darum drehte sich immerhin unsere Kursfahrt: Die spanische Kultur kennenzulernen und sein Spanisch zu verbessern.


Was mir überall besonders auffiel, es war sehr sauber. An sich ist es dort ganz anders zu leben, man ist freier, besser gelaunt und entspannter. Man ist länger wach, weil es in den Abendstunden einfach am erträglichsten ist.


Das einzig Negative war, dass wir wieder nach Deutschland mussten, gerne wäre ich länger dort
geblieben.

F. Specht